Tarifrunde in der Metall & Elektroindustrie Warnstreik bei FONDIUM in Singen

Beschäftigte erhöhen den Druck in der Tarifrunde

Wehende IG Metall-Fahnen.

6. November 2026 6. November 2026


Im Zuge der aktuellen Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie haben die Beschäftigten der FONDIUM Singen ihre Arbeit zeitweise niedergelegt und sich an einem Warnstreik der IG Metall beteiligt. Mit der Aktion unterstreichen die Beschäftigten ihre Forderung nach einer spürbaren Entgelterhöhung sowie nach mehr Sicherheit und Perspektiven für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Zahlreiche Beschäftigte beteiligten sich an der Warnstreikaktion und machten deutlich, dass sie hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Die Kolleginnen und Kollegen senden damit ein klares Signal an die Arbeitgeberseite, die Verhandlungen mit dem notwendigen Ernst zu führen und ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Christiane Steeb, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall, erklärt: „Die Beschäftigten bei FONDIUM leisten Tag für Tag hervorragende Arbeit und sorgen mit ihrem Engagement dafür, dass das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt. Sie erwarten deshalb zu Recht eine faire Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten geht es darum, Reallohnverluste zu verhindern und die Kaufkraft der Beschäftigten zu sichern. Die heutige Beteiligung zeigt, dass die Kolleginnen und Kollegen hinter diesen Forderungen stehen und bereit sind, dafür einzutreten.“

Mit den Warnstreiks erhöht die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeberseite, in der laufenden Tarifrunde zu tragfähigen Ergebnissen zu kommen. Sollte es in den Verhandlungen weiterhin keine ausreichende Bewegung geben, sind weitere Aktionen nicht ausgeschlossen.

Die IG Metall dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre starke Unterstützung und die eindrucksvolle Beteiligung an der Warnstreikaktion.

Insgesamt beteiligten sich am heutigen Tag in der Region drei Betriebe an den Warnstreikaktionen: ZF in Friedrichshafen, die Firma FONDIUM in Singen und die Beschäftigten der Produktion und Logistik der Firma Körber. Insgesamt folgten 2.830 Beschäftigte dem Aufruf der IG Metall und beteiligten sich an den Arbeitsniederlegungen.